Frido und Storchi sind zurück in Deutschland!

… Jetzt musste es wirklich schnell gehen. Mit einem Heißluftballon würde die Rückreise viel zu lange dauern. Also besorgten sich Storchi und Frido ein Flugzeug. Für Frido war es nicht einfach, die Maschine zu steuern, da ihm viele Wolken am Himmel die Sicht versperrten. Aber er schaffte es nach einer langen Flugreise, die Maschine sicher zu landen – mitten auf dem Dach der Schule unter der Iburg.

„Puuhh, endlich zuhause!“, dachte sich Storchi. Aber irgendetwas war anders. Es war so still. Weit und breit war kein einziges Kind zu sehen. „Die Frau in den Nachrichten hatte recht!“, sagte Frido ganz aufgeregt. „Die Schule ist tatsächlich geschlossen!“

Storchi fing an zu weinen: „Aber das ist doch nicht mehr das Gleiche, wenn keine Kinder da sind. Unser zuhause ist doch immer dort, wo Kinder sind. Daraufhin nahm Frido sie ganz fest in den Arm und tröstete sie: „Alles wird gut. Da bin ich mir ganz sicher.“

Storchi setzte sich auf die Wiese und erholte sich von der langen Reise. Währenddessen ging Frido zur Schulleiterin Frau Roß. Nach einer halben Stunde kehrte er zu Storchi zurück und begann zu sprechen: „Die Lage ist tatsächlich ernst. Dank Frau Roß weiß ich jetzt auch mehr über den Corona Virus. Wir müssen uns und andere schützen.“ Storchis Augen wurden ganz groß. „Ok, und was heißt das für uns?“, fragte sie. „Müssen wir etwa in einer Schule ohne Kinder bleiben? Das finde ich unheimlich.“  „Nein, nein! Keine Sorge“, entgegnete Frido. „Wir bauen uns ein Haus!“ Storchi kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: „Aber wie…?“ Sie schaffte es nicht zu Ende zu reden, da unterbrach Frido sie: „Wie das gehen soll? Dank Frau Roß wird das Unmögliche möglich. In Krisensituationen hilft man sich eben, sagte sie. Sie hat alle Klassentiere der Schule unter der Iburg angerufen und ihnen folgende Dienstanweisung gegeben: Fridos und Storchis Haus muss noch heute fertig werden! Und für einen Bauplatz hat sie auch direkt gesorgt.“ „Das ist ja großartig!“, jubelte Storchi. „Wir bauen uns ein Traumhaus!“

Es dauerte nicht lange, da kamen tatsächlich alle Tiere der Schule unter der Iburg zur Hilfe. Leo der Löwe schleppte die Steine. Gira die Giraffe kümmerte sich um das Dach. Nelly und Norbert sorgten für das leibliche Wohl. Jeder hatte seine ganz eigene Aufgabe. Für Frido und Storchi ging ein Traum in Erfüllung. Sie hatten jetzt ein eigenes Haus.

Am Abend schafften sie es gerade noch bis zum Sofa. Dann schliefen sie tief und fest ein …

Bist du schon gespannt, wie es für Storchi und Frido weitergeht? Wenn du magst, schreibe die Geschichte an dieser Stelle doch selbst weiter und male ein passendes Bild dazu.